Autopolitur im Test: Die besten Produkte laut GTÜ

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Bei gutem Wetter soll das Auto glänzen. Daher greifen gerade im Frühling und Sommer viele Leute zur Autopolitur. Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Denn nicht alle Produkte halten das, was ihre Packungsaufschrift verspricht. Um Fahrzeugbesitzern böse Überraschungen zu ersparen, hat die GTÜ acht Autopolituren einem Test unterzogen.

GTÜ-Autopolitur-Test 2013: Alle Ergebnisse

Fünf Produkte schneiden im GTÜ-Test mit guten Ergebnissen ab. © obs/GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH

Wer seinen Lack regelmäßig wäscht und poliert, trägt zur dauerhaften Wertsteigerung seines Fahrzeugs bei. Neben der richtigen Durchführung einer solchen Lackpflege ist vor allem das passende Pflegeprodukt entscheidend. Um hier Autobesitzer zu unterstützen, hat die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) in ihrem Autopolitur-Test jetzt acht einschlägige Markenprodukte auf folgende Kriterien hin überprüft:

  • Auftrag
  • Handhabung
  • Auspolierbarkeit

Große Preisunterschiede beim Autopolitur-Test

Testsieger wird der A1 Speed Polish vom Hersteller Dr. Wack. Auf den Plätzen zwei und drei landen die AutoPolitur von Sonax und die Glanz-Politur von Liqui Molys. Insgesamt schneiden fünf Produkte im Autopolitur-Test mit „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ ab. Nur drei der Mittel kann die GTÜ für die Lackpflege nicht uneingeschränkt empfehlen.

Größere Unterschiede als in Sachen Qualität gibt es allerdings im Anschaffungspreis. So kostet beispielsweise die drittplatzierte Liqui Molys-Politur mit 8,65 Euro nur halb so viel wie das Sonax-Mittel Xtreme Polish (17,49 Euro), welches mit „bedingt empfehlenswert“ den vorletzten Rang belegt. Zudem enthält die günstigere Flasche 100 Milliliter mehr an Inhalt.

Tipps zur richtigen Lackpflege

Nicht nur die Optik spielt bei der Lackpflege des Autos eine Rolle. Insbesondere zum Schutz des Lacks sollten Fahrzeugbesitzer regelmäßig zur Autopolitur greifen. Doch wer hierbei Fehler begeht, kann sein Fahrzeug nachhaltig schädigen. So muss Verschiedenes beachtet werden. Grundsätzlich gilt es, zwischen drei Arbeitsgängen zu unterscheiden:

  • Waschen
  • Polieren
  • Wachsen

Die besten Ergebnisse können sicherlich dann erzielt werden, wenn eine professionelle Fachwerkstatt alle drei Arbeitsschritte innerhalb eines kompletten Pflegeprogramms durchführt. Welche Schäden Sie selbst „wegpolieren“ können und wann ein professioneller Lackdoktor zurate gezogen werden sollte, zeigt Ihnen das folgende Video.

Sind Lackschäden zu tief, ist die Anwendung einer Autopolitur von Hand nicht zu empfehlen.
© MedienfilmDe via Youtube

Egal, ob sie jedoch selbst Hand anlegen oder den Fachmann beauftragen: Es ist immer notwendig, den Lack gründlich zu reinigen, bevor eine Autopolitur zur Anwendung kommt. Hierbei sollten im ersten Arbeitsschritt hartnäckige Verschmutzungen wie Harz oder Teer vollständig entfernt werden. Danach ist eine komplette Autowäsche erforderlich.

Bevor nun die Autopolitur zum Einsatz kommt, müssen unbedingt alle Kunststoffteile (wie Zierleisten oder Reifen) geschützt werden (am besten durch Abkleben). Ansonsten können die in der Politur enthaltenen Schleifmittel auf den Kunststoff-Oberflächen Schäden verursachen.

Abschließend kann der saubere Lack auf Hochglanz gebracht werden. Auch Alufelgen lassen sich auf diese Weise auffrischen. Dabei ist es wichtig, die Autopolitur flächig gleichmäßig zu verarbeiten und nicht zu lange auf ein und derselben Stelle zu polieren. Wer keine professionelle Poliermaschine besitzt, sollte für den Auftrag speziell Poliertücher oder -pads verwenden. Zumeist lassen sich im Handel gröbere Stoffe für den ersten Durchgang und feinere Tücher fürs Finish erwerben. Das passende Pflegemittel dazu finden Sie entweder über Publikationen wie den vorliegenden Autopolitur-Test oder durch eine Beratung im Fachgeschäft. Für den abschließenden Kauf lässt sich dann stets ein Online-Preisvergleich empfehlen.

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